Calmbach

Bis der Name Calmbach entstand, vergingen einige Jahrhunderte. Im Jahre 830 hieß es Calenbach. Viele deuteten diesen Namen als "Kahle Stelle an einem Bach", was sich aber als falsch heraus stellte. Später hieß es Calnbach. Daraus wurde Calmbach. Leider sind keine Daten bekannt, wann dies genau geschah. Fest steht dass das Wort Calmbach eine Bilingue ist. Bilingue bedeutet, dass bei einem mehrsilbigen Wort die Silben alle in etwa das gleiche bedeuten: Cal -> Quelle; Bach -> Aqua Wasser.

Calmbach ist ein fünf Täler Ort, da fünf Flüsse hindurchfließen und zwar die Große Enz, die Kleine Enz, Calmbach, Würzbach und Blindbach. Umrahmt ist der Ort von sechs Bergen: Meistern, Eiberg, Hengstberg, Kälbling, Heimenhart und Weckenhart.
Im Schwarzwald liegend ist Calmbach seit 1974 ein Teilort von Bad Wildbad. Eigentlich wurde Calmbach nur als Versorgungsstation für das Kloster Hirsau gebaut. Doch allmählich entwickelte sich ein Ort daraus.

Früher waren die Hauptberufe, wie in Calmbach so üblich, Köhler, Holzfäller und Flößer. Flößer waren die Hauptberufe im Schwarzwald. Das Holz vom Schwarzwald wurde über die Enz, Nagold, Neckar und Rhein, bis nach Holland gebracht. Johann Friedrich Gossweiler wurde durch diesen Beruf einer der wohlhabendsten Männer von Calmbach.

Früher gab es fünf Sägewerke in Calmbach: Sägewerk Kappler, Sägewerk Barth, Sägewerk Locher, Sägewerk Keppler und Sägewerk Seyfried. Heute ist nur noch das Sägewerk Kappler in Betrieb. Durch Calmbach führt die B 294, eine wichtige Straße.

Calmbach früher